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 Ihr Business-Ratgeber mit interkulturellen Tipps & aktuellen Informationen aus der arabischen Region 
 
Newsletter-Nr. 03/ 2019   .
 
 
Dr. Karim-Elmahi Ismail
 (rer.pol. Dipl.-Kfm.)
Geschäftsführender Leiter des
IfNO-Instituts für Interkulturelles Marketing im Nahen Osten
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Al Salam   ,

für den Erfolg Ihrer Geschäftsbeziehungen im Mittleren Osten ist interkulturelles Verständnis fundamental wichtig. Daher möchte ich Sie heute auf das Thema „Fehler im Umgang mit arabischen Geschäftspartnern“ aufmerksam machen:

Der Islam ist neben der dominierenden Religion im arabischen Raum auch die vorherrschende Gesellschaftsordnung – und daher eine Grundlage Ihrer Geschäftsbeziehungen. Über die Gebetszeiten, Ramadan, Verbot von Schweinefleisch und Alkohol usw. sollten Sie sich schon vor Ihrem ersten Besuch der Region informieren. Auch die größtmögliche Körperdistanz zum gegengeschlechtlichen Geschäftspartner (inkl. Händeschütteln) ist zu respektieren.

Die arabische Kultur ist von persönlichen Beziehungen dominiert. Dementsprechend ist eine solide persönliche Beziehung die Grundlage für Ihre erfolgreiche Geschäftsbeziehung mit arabischen Partnern, die kontinuierlich und stetig per Telefon, Email und über sozialen Medien gepflegt werden sollte.

Der Aufbau einer persönlichen Basis und die Betonung gemeinsamer Interessen sind auch der wichtigste Beginn jeder Verhandlung im arabischen Raum. Jedoch richten Sie sich darauf ein, während der Verhandlungen viel Zeit einzuplanen und „Umwege“ in Kauf zu nehmen. Das „Feilschen“ gehört zur arabischen Geschäftskultur dazu. Tipp: Der Anfangspreis sollte stets über dem anvisierten letzten Preis liegen. Entgegenkommen und emotionale Ausbrüche bei Preisverhandlungen sind durchaus zulässig. 

Ein direkt ausgesprochenes „Nein“ gilt in der arabischen Welt als unhöflich. Es wird eher indirekt kommuniziert und umschreibende Begriffe verwendet, um dem Gegenüber die Möglichkeit zu geben, das Gesicht immer zu wahren. Wichtig sind somit die richtige Interpretation nonverbaler Signale und den Kontext des Gesagten richtig zu deuten. Sagt ein Araber „ja“, meint er eventuell „vielleicht“, und wenn er „vielleicht“ sagt, meint er wahrscheinlich „nein“. 

Profitieren Sie von unserer langjährigen Erfahrung und interkultureller Fachkompetenz für Ihre internationalen Geschäftsbeziehungen. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre dieses Newsletters.

Ihr Karim-Elmahi Ismail

 

 Interkulturelles Training & Management in den arabischen und islamischen Ländern (mehr)
     
 Seminarsprache DEUTSCHKölnMünchenBerlinHamburg
 1-tägiges (intensiv) Seminar25.03.201912.04.201903.04.201908.04.2019
 2-tägiges Seminar28.-29.03.201915.-16.04.201904.-05.04.201909.-10.04.2019
      
 Cross Cultural Training & Management in the Arab and Islamic World  (mehr)
     
 Seminarsprache ENGLISCHKölnMünchenBerlinHamburg
 1-tägiges Seminar26.03.201911.04.201902.04.201908.04.2019
     
 Travel Safety – ARS - Auslands-Reisesicherheit (mehr)
     
 Seminarsprache DEUTSCHKölnMünchenStuttgartHamburg
 1-tägiges Seminar04.04.201905.04.201921.03.201922.03.2019
 
 Bild der Woche: 

Eines der luxuriösesten Hotels der Welt, das Burj Al-Arab in Dubai, bietet seinen Gästen die Möglichkeit, einen Cappuccino mit 24 Karat Goldflocken zum Preis von 23 US-Dollar zu genießen. Der Kaffee wird aus 100% Arabica-Bohnen hergestellt, gemischt mit Milchschaum, der dann mit 24 Karat Gold vermengt wird. Das Getränk wird mit einem Grand Cru Guanaja serviert, einem Schokoladen-Marshmallow, der ebenfalls mit Gold bestreut ist. 

(Foto: AFP/Getty Images)

 
 Wirtschaftsnachrichten aus der Region
 
  • Der deutsch-katarische Ausschusses für wirtschaftliche, handelspolitische und technische Zusammenarbeit hat sich in Berlin getroffen, um die Entwicklung und Förderung der bilateralen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen zu erörtern. (mehr)
     
  • Saudi-Arabien hat eine Transaktionsberatung für zwei Eisenbahnprojekte ausgeschrieben. (mehr)
     
  • Die Public Works Authority in Katar hat 55 neue Straßen- und Infrastrukturprojekte für 2019 geplant. (mehr)
     
  • Das National Advisor Bureau der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hat sein jüngstes futuristisches Projekt angekündigt: Das Fujairah-Mumbai Subsea Tunnel Project, das Indien mit den Golfstaaten über einen Unterwassertunnel verbinden soll. (mehr)
     
  • Dubai entwickelt sich immer mehr zu einer Drehscheibe für die Yachtingindustrie. (mehr)
     
  • Dubai baut eine solarbetriebene Meerwasserentsalzungsanlage. (mehr)
     
  • Der saudische Kraftwerksentwickler ACWA Power plant, bis 2025 in 25 Länder zu expandieren und seine Wasserentsalzungs- und Stromerzeugungskapazität in den nächsten fünf Jahren mit Investitionen in Höhe von 35 Mrd. US-Dollar zu verdoppeln. (mehr)
     
  • Dubai will 1,57 Mrd. US-Dollar für Wasser- und Stromprojekte in den nördlichen Emiraten investieren. (mehr)
     
  • Die United Development Company aus Katar will 1,5 Mrd. US-Dollar in einen Fünfjahres-Businessplan zur Entwicklung neuer Projekte zu investieren. (mehr)
     
  • Die Regierung der VAE hat im Rahmen des Fünfjahresplans 2017-2021 272 Mio. US-Dollar für Infrastrukturprojekte im nördlichen Emirat Fudschaira bereitgestellt. (mehr)
     
  • Laut einer neuen Studie werden Investitionen in Fintech-Startups in der Golfregion im nächsten Jahrzehnt voraussichtlich 2 Mrd. US-Dollar erreichen, verglichen mit nur 150 Millionen Dollar in den letzten zehn Jahren. (mehr)
     
  • Abu Dhabi hat im letzten Jahr 10,27 Mio. internationale Besucher verzeichnet. (mehr)
     
  • Ägypten hat mit dem deutschen Unternehmen DEA ein neues Erdölabkommen mit einem Investitionsvolumen von 20 Mio. US-Dollar unterzeichnet. (mehr)
     
  • Einem Medienbericht zufolge hat Saudi-Arabien seinen Vermögensfonds, bekannt als der Public Investment Fund, seine Exposition gegenüber dem amerikanischen Elektroauto-Hersteller Tesla Motors reduziert. (mehr)
     
  • Saudi Aramco strebt als Teil einer Strategie danach, das Unternehmen widerstandsfähiger gegen Marktrückgänge zu machen. (mehr)
 
 Energie 
 
  • Vier der 13 Windturbinen des ersten Windkraftprojekts im Versorgungsbereich der Staaten des Golf-Kooperationsrates (GCC) sind vollständig installiert. (mehr)
     
  • Die Dubai Electricity and Water Authority hat eine Kapazität von 900 Megawatt Solarstrom ausgeschrieben. (mehr)
     
  • Katar will demnächst das 3 Mrd. US-Dollar teure Umm Al-Houl Power Projekt einweihen, eine der größten Entsalzungs- und Kraftwerksanlagen in der Region. (mehr)
     
  • Dubai hat eine neue Strategie zur Schaffung von wirtschaftlichen und kreativen Freizonen an Universitäten beschlossen. (mehr)
     
  • Saudi-Arabien hat die zweite Phase seines Programms für erneuerbare Energien gestartet, das sieben Solarprojekte im Wert von 1,5 Mrd. US-Dollar umfasst, so ein Bericht. (mehr)
     
  • Die Abu Dhabi National Oil Company will in Fudschaira an der Ostküste der VAE das weltweit größte jemals für die Öllagerung vergebene unterirdische Einzelprojekt mit einer Kapazität von 42 Mio. Barrel Rohöl bauen. (mehr)
     
  • Einem Medienbericht zufolge entwickelt sich Ägypten zu einem wichtigen Energiezentrum und einem Hauptakteur bei der Produktion von Flüssiggas im Nahen Osten. (mehr)
 
 Digitalisierung 
 
  • Das deutsche Unternehmen Siemens hat den Auftrag erhalten, das Kraftwerk „Shuweihat S2“ in Abu Dhabi zu digitalisieren. (mehr)
     
  • Die Kommunikations-Regulierungsbehörde und die Qatar Financial Centre Authority wollen bei der Entwicklung des katarischen Digital- und Mediensektors zusammenarbeiten. (mehr)
     
  • Rain, ein in Bahrain ansässiger Krypto-Währungsumtausch, hat die Shari'a-Compliance-Zertifizierung der Zentralbank erhalten. (mehr)
     
  • Der Markt für digitale Bildungstechnologien soll bis 2022 mit bis zu 40 Mrd. Dollar durch die VAE gefördert werden. (mehr)
     
  • Das Unternehmen DU von der Emirates Integrated Telecommunications Company aus den VAE hat sich einigen der weltweit führenden Telekommunikationsunternehmen als Mitglied der Carrier Blockchain Study Group angeschlossen. (mehr)
     
  • Die Mobilbandbreite 5G soll bis Ende 2024 bis zu 30 Mio. Kunden im Nahen Osten und in Afrika (MEA-Region) erreichen. (mehr)
     
  • Die Bank Kuwait Finance House nutzt Roboterassistenten für Kreditanträge. (mehr)
     
  • Die saudi-arabische Währungsbehörde und die Zentralbank der VAE haben weitere Details über Pläne zur Einführung einer gemeinsamen digitalen Währung bekannt gegeben. (mehr)
     
  • Die Regierung der VAE will im Jahr 2019 den 35 Mrd. US-Dollar schweren Markt des Landes für das „Internet der Dinge“ vorantreiben, indem sie vier Schlüsselsektoren digitalisiert: Verkehr, Energie, Gesundheitswesen und Sicherheit. (mehr)
     
  • Die in Dubai ansässige Emaar Group hat angekündigt, die Blockchain-Technologie zu nutzen, um einen „Community-Token“ bis Ende dieses Jahres für Kunden und Partner anzubieten. (mehr)
 
 Veranstaltungen
 
  • 25.-26. März 2019: FUTURE LANDSCAPE & PLAYSPACES, ABU DHABI 2019 CONFERENCE (mehr)
  • 17.-19. April 2019: The Gulf Education & Training Exhibition (GETEX)/ Dubai (mehr)
  • 29.-30. April 2019: 2nd KSA Manufacturing and Industrial Tech Show, Riyadh, Saudi Arabia (mehr)
  • 30. April-1. Mai 2019: Future Societies 5.0 / Dubai (mehr)
     

Mehr interessante Events in der GCC-Region: http://www.acm-events.com

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